Förderungen in der EU und Österreich

Hinter der Komplexität europäischer und österreichischer Förderungen verbirgt sich ein weitverzweigtes Netzwerk finanzieller Unterstützung, von dem kleine Handwerksbetriebe, aber auch große Konzerne profitieren können. Doch während Milliarden an Fördergeldern Jahr für Jahr bereitstehen, bleibt die zentrale Herausforderung für viele Antragsteller dieselbe: Wie findet man sich in diesem Labyrinth zurecht?

Die europäische Dimension

Die Europäische Union hat sich seit ihrer Gründung als Motor der Entwicklung verstanden. Über verschiedene Förderprogramme wie Horizont Europa, den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) oder den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden jährlich beträchtliche Summen mobilisiert. Horizont Europa beispielsweise, das Flaggschiff der EU-Forschungsförderung, verfügt über ein Budget von knapp 100 Milliarden Euro für den Zeitraum 2021-2027.

Diese Programme verfolgen klare strategische Ziele: die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Förderung von Innovation und Forschung, den Ausbau klimafreundlicherer Alternativen sowie die Verbesserung sozialer Teilhabe. Was auf Papier oft technokratisch klingt, bedeutet in der Praxis konkrete Unterstützung für Photovoltaik-Anlagen, Weiterbildungsprogramme oder grenzüberschreitende Forschungsprojekte.

Österreichs Förderkulisse

Auf nationaler Ebene ergänzt Österreich die EU-Programme durch ein dichtes Netz eigener Förderungen. Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) sind nur zwei der hiesigen zentralen Akteure. Hinzu kommen länderspezifische Förderungen der neun Bundesländer, die oft auf regionale Besonderheiten zugeschnitten sind. Besonders interessant ist die österreichische Förderphilosophie der „Mehrgleisigkeit“: Unternehmen können häufig verschiedene Förderungen kombinieren, sofern keine Doppelförderung vorliegt.

Die Kunst der Antragstellung

Auf dem Weg zur erfolgreichen Förderung denkt so mancher Asterix & Obelix-kundige Antragsteller unfreiwillig an den Passierschein A38. Entscheidend sind eine präzise Projektbeschreibung, realistische Budgetplanung und die Darstellung des erwarteten Mehrwerts. Viele Förderungen setzen auf Wettbewerbsverfahren, bei denen nur die überzeugendsten Projekte zum Zug kommen. Eine professionelle Vorbereitung zahlt sich aus; gerade bei komplexen EU-Programmen kann externe Expertise den Unterschied zwischen Erfolg und Ablehnung bedeuten.

Ein Experte auf diesem Gebiet ist Michael Schmidbauer, der seit 1996 umfassende Erfahrung im Förderbereich mitbringt. Seine Expertise erstreckt sich über die gesamte Breite der österreichischen und europäischen Förderlandschaft – von Forschungs- und Entwicklungsförderungen über Investitions- und Umweltförderungen bis hin zu Wachstumsfinanzierungen und EU-Programmen. Mit seinem weitreichenden Know-how hilft er Unternehmen jeder Größenordnung dabei, sich im komplexen Förderdschungel zurechtzufinden, geeignete Finanzierungsinstrumente zu identifizieren und die operative Abwicklung von Förderprojekten erfolgreich zu meistern – von der ersten Strategieentwicklung bis zur finalen Abrechnung.

EMCP VERTEX-TV konnte mit Michael Schmidbauer über die nationale und EU-weite Förderlandschaft sprechen:

Wer sich also Zeit nimmt, die passenden Programme zu identifizieren und eine überzeugende Antragstellung vorzubereiten, kann von erheblicher Unterstützung profitieren. In Zeiten globaler Herausforderungen sind EU- und nationale Förderungen wichtiger denn je: Sie ermöglichen Investitionen, die sonst vielleicht nie getätigt würden, und treiben Europa als Ganzes voran.

Mehr zum Thema Förderungen sehen Sie bald hier, auf emcp.org!


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