Law in Motion beleuchtet die Entwicklung des europäischen Rechts in Verbindung mit dem Völkerrecht und dem nationalem Recht.
Im Fokus stehen: Europarecht mit Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und rechtsvergleichende Inhalte.
In mehreren Teilen widmen sich die Themen der Auslegung und der Schutzwirkung von EuGH-Urteilen von allen Rechtsadressaten. Herangezogen werden u. a. ausgewählte Klausuren in Bezug auf EuGH-Rechtsbesprechung, ergänzend dazu die Rechtsauslegungen des Europarechts seitens nationaler Behörden und Gerichte sowie die Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung im Unionsrecht für alle Bürger der Europäischen Union.
III. Verfahrenspraxis / Prozessuale Fragen
- Gegen wen muss eine Klage auf Durchsetzung einer Richtlinie gerichtet werden, damit die vertikale Direktwirkung greift?
- Welche prozessualen Voraussetzungen (Fristen, Zuständigkeiten) sind in nationalem Recht häufig relevant, bevor ein EU-Rechtsbehelf Aussicht auf Erfolg hat?
- Wie kann ein nationales Gericht eine Vorfrage an den EuGH stellen und welche Wirkung hat ein entsprechendes Vorabentscheidungsverfahren für den jeweiligen Rechtsstreit?
- Welche Rolle spielt die Rechtschutzgarantie (z. B. effektiver Rechtsschutz) bei der Durchsetzung von EU-Recht durch private Kläger?
- Welche Beweisschwierigkeiten entstehen typischerweise bei Francovich-Klagen und wie können diese überwunden werden?
Weitere Teile, wie Forschungsrechtsfragen oder normative Fragen, werden regelmäßig veröffentlicht.
Gerne nehmen wir Ihre Anregungen und Anmerkungen hier entgegen.
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