Law in Motion beleuchtet die Entwicklung des europäischen Rechts in Verbindung mit dem Völkerrecht und dem nationalem Recht.
Im Fokus stehen: Europarecht mit Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und rechtsvergleichende Inhalte.
In mehreren Teilen widmen sich die Themen der Auslegung und der Schutzwirkung von EuGH-Urteilen von allen Rechtsadressaten. Herangezogen werden u. a. ausgewählte Klausuren in Bezug auf EuGH-Rechtsbesprechung, ergänzend dazu die Rechtsauslegungen des Europarechts seitens nationaler Behörden und Gerichte sowie die Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung im Unionsrecht für alle Bürger der Europäischen Union.
IV. EuGH vs. nationale Gerichte / SCOTUS
- Welche Rechtsfolgen hat es, wenn der EuGH vs. der Supreme Court eine Norm als überwiegend verbindlich erklärt (in Hinblick auf mögliche Zwangsmaßnahmen gegen einen Mitgliedstaat / Bundesstaat)?
- Welche Instrumente zur Sanktionierung von Nichtbefolgung stehen der EU (Kommission) zur Verfügung, die auf Bundesstaatsebene der US-Bundesregierung so nicht in gleicher Form zur Verfügung stehen?
- Inwiefern stärkt die Möglichkeit der Staatshaftung (EuGH-Rechtsprechung) die Schutzwirkung für Individuen im Vergleich zu Systemen ohne Staatshaftung?
- Liefert die supranationale Struktur der EU generell stärkeren Individualschutz als der föderale Mechanismus in Staaten wie den USA? Welche Vor- und Nachteile gibt es?
Weitere Teile, wie Forschungsrechtsfragen oder normative Fragen, werden regelmäßig veröffentlicht.
Gerne nehmen wir Ihre Anregungen und Anmerkungen hier entgegen.
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